Millstätter Wirtschaftsgespräche

4. MILLSTÄTTER WIRTSCHAFTSGESPRÄCHE – 22./23. Oktober:

WIRTSCHAFT, STAATSEINFLUSS UND DIGITAL-BOOM

Unter strengsten Corona-Sicherheitsbestimmungen und mit verpflichtenden COVID-19 Schnelltests fanden am 22. und 23. Oktober die 4. Millstätter Wirtschaftsgespräche statt.

Rund 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer beschäftigten sich dabei mit einem auch durch die Corona-Krise hochaktuellen Thema: der wachsenden Rolle des Staates in der Wirtschaft. „Wir befinden uns mitten in einer Renaissance des Staates. Egal, ob US-amerikanischer Handelsprotektionismus, chinesischer Staatskapitalismus, europäischer Schutz von Schlüsselindustrien oder digitale Transformation – überall spielt staatliches Handeln wieder eine prioritäre Rolle. Das gilt natürlich besonders jetzt auch in der Corona-Krise, wo staatliche Interventionen und Hilfen ganz besondere Bedeutung haben“, so die Initiatoren der Millstätter Wirtschaftsgespräche, Prof. Alfons Helmel und Markus Gruber.

Die Frage nach den Konsequenzen von „mehr Staat“ und die künftig richtige Dosis Staat als Grundlage für eine erfolgreiche wirtschaftliche Entwicklung erörterten bei den Millstätter Wirtschaftsgesprächen u.a. Wilhelm Molterer, Antonella Mei-Pochtler, Marcus Grausam, Wolfgang Eder, Barbara Kolm, Christa Kranzl, Erhard Busek, Harald Katzmaier und Peter Wittmann aus höchst unterschiedlichen Perspektiven. Der globale Systemwettbewerb zwischen USA und China spielte dabei ebenso eine Rolle, wie unternehmerischen Erfahrungen und Strategien im Umgang mit staatlichen Interventionen in die Wirtschaft.

Unser detailliertes Programm finden Sie: hier.

MILLSTÄTTER WIRTSCHAFTSGESPRÄCHE:

ÜBER DIE NICHT-ÖKONOMISCHEN
GRUNDLAGEN UNSERER WIRTSCHAFT

Unsere Demokratie und unsere Wirtschaft haben eine große Gemeinsamkeit: Sie leben von Voraussetzungen, die sie selbst nicht schaffen können. Während die Demokratie etwa Gemeinsinn oder Verantwortungsbewusstsein benötigt, ist unsere Wirtschaft auf Leistungs- und Veränderungsbereitschaft angewiesen.

Im harten globalen Wettbewerb der Unternehmen und Wirtschaftssysteme kommt es für nachhaltigen Erfolg zunehmend darauf an, die oft übersehenen nicht-ökonomischen Voraussetzungen für wirtschaftlichen Erfolg in den Mittelpunkt zu stellen. Denn sie stehen hinter Erfolgsgeschichten – und hinter Geschichten des Scheiterns.

Die nicht-wirtschaftlichen Voraussetzungen unserer Wirtschaft aus unterschiedlichsten Perspektiven aufzuzeigen und zu diskutieren – das ist die Mission der Millstätter Wirtschaftsgespräche. Sie setzen sich mit den „unsichtbaren“ Voraussetzungen und Bedingungen für den Erfolg unserer Wirtschaft und unseres Wirtschaftsmodells auseinander. Von Kultur und Religion über Bildung und Demografie bis hin zu Regionen, Diversität und Geschlechtergerechtigkeit. Die Millstätter Wirtschaftsgespräche hinterfragen rein ökonomische Faktoren für den Standorterfolg. Sie präsentieren prononcierte Thesen und Persönlichkeiten, für die Wirtschaft mehr ist als nur ein Zahlenwerk, nämlich ein Wertesystem.

SCHWERPUNKT 2020

WIRTSCHAFT, STAATSEINFLUSS UND DIGITAL-BOOM.

Weitere Information finden Sie: hier

 

Auf Ihr Kommen freuen sich:

Peter Gross
Wiener Wirtschaftsklub
Walter Gröblinger
Mittelschüler-Kartell-Verband
Markus Gruber
GPK / Best Recruiters
Hans Harrer
Senat der Wirtschaft
Alfons H. Helmel
ÖCV Wirtschaftsclub
Gerlinde Layr-Gizycki
Zukunft.Frauen Alumnae Club
Peter Lieber
Österreichischer Gewerbeverein
Erich Mayer
Finanz-Marketing Verband Österreich
Brigitta Schwarzer
INARA Governance & Compliance
Bernhard Weber
ICEP Institut zur Cooperation bei Entwicklungs-Projekten
Andreas Zakostelsky
Wirtschaftsforum der Führungskräfte
Christa Zuberbühler
VEBÖ Verband der Erwachsenen-Bildungsträger Österreichs
Sebastian Schuschnig
LR Landesregierung Kärnten
Johann Schuster
Bürgermeister Millstatt